Kraftwerk1 an den Solothurner Filmtagen

13.01.2022

An den diesjährigen Solothurner Filmtagen wird ein Dokumentarfilm zum ersten Mal gezeigt, in dem Kraftwerk1-Mitbegründer und Bewohner Hans Widmer eine wichtige Rolle spielt: Nos utopies communautaires von Pierre-Yves Borgeaud.
Der Film handelt von Menschen, die im Zuge des Mai 68 und der Jugendbewegungen der 1970er und 1980er Jahre in der Schweiz jung waren, in Gemeinschaften oder besetzten Häusern wohnten, um nach ihren Vorstellungen von Gesellschaft zu leben: Beseelt von der Hoffnung auf eine umfassende und radikale Veränderung der Welt, experimentierten sie mit Kollektivismus, dem Teilen von Gütern und Ressourcen, freiwilliger Armut oder auch freier Liebe. 
Der Film läuft am 20. Januar um 14.30 im Landhaus und am 24. Januar um 11 Uhr im Konzertsaal. 

 

 

Einer der drei Portraitierten ist Hans Widmer, Mitbegründer von Kraftwerk1, Bewohner der ersten Kraftwerk1-Siedlung in Zürich sowie Gründer von Neustart Schweiz und der Genossenschaft Nena1. Er symbolisiert im Film einen Teil der jüngeren Zürcher Genossenschaftsgeschichte und steht für ein Lebensmodell, wo Werte wie nachbarschaftliche Solidarität und sparsamer Ressourcenverbrauch im Zentrum stehen.

Eine weitere Protagonistin lebt heute in einem Haus der ABZ, in dem ausschliesslich ältere Menschen wohnen, und ein Paar lässt sich im Alter nochmals auf ein Leben in einer Gross-WG am Genfersee ein. Sie alle gewähren intime Einblicke in ihr heutiges Leben, schauen zurück, sinnieren aber auch über die Zukunft.

Der Film läuft am 20. Januar um 14.30 im Landhaus und am 24. Januar um 11 Uhr im Konzertsaal.
Laut Solothurner Filmtagen ist zurzeit kein Streaming vorgesehen. Vor einem Besuch lohnt sich ein Blick auf die Website für aktuelle Infos.

Der Filmstart im Kino wird später im Jahr folgen.

(Bild: Solothurner Filmtage, Screenshot aus Film)


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