Siedlung Hardturm von A bis Z

 

Siedlung Hardturm von A bis Z ist eine praktische «Gebrauchsanweisung» für das Wohnen in der Siedlung mit 25 hilfreichen Infos für den Alltag.

A — Aussenraum

Kraftwerk1 ist dicht gebaut und verfügt doch über einen Aussenraum, in dem gespielt werden kann. Und es hat Beerensträucher, von denen alle Wohnenden naschen, und Bäume, deren Früchte geerntet werden können. Und mehr: Kompost, Velo.

B — BewohnerInnen-Organisation (BO)

Sie kümmert sich um Arbeitsgruppen und Aktivitäten in der Siedlung und ist für die Verteilung der Spiritgelder der BO zuständig (Information).

C — Circolo

Kochclub von rund 40 Kraftwerk1-BewohnerInnen, der sich jeden Mittwoch im Dachraum trifft. Wer einmal mitessen oder längerfristig will, findet Informationen dazu am Anschlagbrett in der Pantoffelbar.

D — Dachterrasse, Dachraum

Die Dachterrasse auf dem Haus A ist besonders in lauen Sommernächten und bei romantischen Sonnenuntergängen zu empfehlen, aber auch, wenn es an frischem Basilikum fehlt. Basilikum und andere Gewürzkräuter wachsen in Pflanzentrögen und bei der Pergola auf der Dachterrasse. Wer will, kann sich gemeinsam mit der Arbeitsgruppe «Dachterrasse» an der Pflege dieser und anderer Pflanzen beteiligen. Der Dachraum ist ein mit Küche ausgerüsteter Gemeinschaftsraum, der auch für Anlässe gemietet werden kann wie – ist am Anschlagbrett der Pantoffelbar zu erfahren.

E — Einkaufen

Gemüse, Windeln, Zigaretten und Pasta – das und viel mehr findet sich im «Konsumdepot» im Parterre von Haus A. Der Laden läuft dank der freiwilligen Mitarbeit der VerkäuferInnen. Das Konsumdepot ist abends und am Wochenende am Morgen zwei Stunden geöffnet.

F — Fahrzeuge

Autos und Motorräder, auch das gibt es im Kraftwerk1, wenn auch in geringer Zahl. Denn Kraftwerk1-BewohnerInnen sind oft BenützerInnen des öffentlichen Verkehrs oder Velofahrende (Velo). Und wer ab und zu ein Auto benötigt, kann eines der drei Mobility-Fahrzeuge mieten. Mobility hat in unserer Tiefgarage einen Standplatz und bietet Kraftwerk1-BewohnerInnen günstige Konditionen.

G — Gästezimmer

Wer Besuch hat, kann diesen über Nacht im Gästezimmer unterbringen. Eine Nacht kostet Fr. 40.- plus Fr. 25.- für die Reinigung. Wer öfters Gäste hat, kann ein günstiges Abo lösen.

H — Hauswartung

Für die Hauswartung und Reinigung der Treppenhäuser und Korridore ist zwar die Genossenschaft zuständig, aber alle sollen ihren Beitrag leisten, indem sie beispielsweise vor ihrer Wohnungstüre Ordnung halten. An den Kraftwerk1-Aktionstagen, an denen wir unsere Siedlung pflegen, ist die Mitarbeit aller BewohnerInnen erwünscht.

I — Information

Gibt es auf vielfältige Weise: Mit einem Handbuch in jeder Wohnung, mit Tipps und Informationen für den Alltag, über Internet, auf den Anschlagbrettern in der Pantoffelbar, in den «GenossenschafterInnenbriefen » und im Informationsblatt der «AG Info». Klatsch und Tratsch aus erster Hand erfährt man in den Treppenhäusern, in der Pantoffelbar und in der Waschküche.

K — Kompost

Der Komposthaufen befindet sich beim Haus B3 und harrt der pflanzlichen Abfälle, die auf ihn zukommen - ungekocht und fleischlos. Wer ihn mitpflegen will, ist in der AG Kompost herzlich willkommen.

L — Limmat

Nur einen Katzensprung entfernt – im Sommer kann man sich bis fast zur Werdinsel treiben lassen. Schwimmfreudige treffen sich oft abends vor der Pantoffelbar, um das gemeinsam zu tun.

M — Mitmachen, Mitreden, Mitentscheiden ist erwünscht!

Sei es in den Arbeitsgruppen, sei es bei der BewohnerInnenorganisation, sei es in der Genossenschaft (Information). Mitmachen kann auch in kurzen Aktionen – wieso nicht ein spontanes Töggeli-Turnier organisieren? – erfolgen. MitspielerInnen finden sich dann z.B. via Anschlagbretter in der Pantoffelbar.

N — NachbarInnen

Sind die Wesen, die man manchmal im Treppenhaus antrifft, manchmal auch nur hört (Bohren frühmorgens, laute Musik mitten in der Nacht). Schriftliche Hausordnung gibt es keine, es gilt aber auch im Kraftwerk1 der gesunde Menschenverstand.

O — Ökologie

Strom aus den Solarzellen auf den Hausdächern, eine Bedarfslüftung, die Heizenergie spart, gute Isolation: rein baulich hat Kraftwerk1 viel zu bieten. Darum, dass es noch mehr gibt, kümmert sich die Ökokommission.

P — Pantoffelbar

Treffpunkt, Siedlungszentrum, Informationszentrale und Spielzimmer im Erdgeschoss des Hauses A. Getränke sind im Kühlschrank, die Kasse hängt daneben. Wer sich hinsetzt, hat Aussichten auf Gesellschaft.

Q — Quartier

Dieses ist uns wichtig. Kraftwerk1-BewohnerInnen und -Arbeitende engagieren sich immer wieder für das Quartier, sei es in losen Zusammenschlüssen, sei es in der IG Hardturmquartier (www.ighardturm.ch).

R — Reduktion Anteilkapital und / oder Miete

Als Genossenschaft vermietet Kraftwerk1 die Wohnungen in Kostenmiete, was günstige Neubaumieten ermöglicht. Das Eigenkapital kommt von den MieterInnen. Wer sich Kraftwerk1 nicht leisten kann, erhält unter gewissen Voraussetzungen eine Reduktion der Miete oder des Anteilkapitals. (Spirit).

S — Spirit, Spiritgelder

Zwar ist der «Spirit» von Kraftwerk1 unsichtbar, die «Spiritgelder» aber sind sehr real: Alle MieterInnen bezahlen, nach Einkommen gestaffelt, einen Beitrag. Er wird einerseits für Mietzinsermässigungen eingesetzt, finanziert andererseits die gemeinsamen Infrastrukturen und Aktivitäten sowie ökologische Massnahmen.

T — Tiere

Die Geschäftsstelle muss über die Haltung von Katzen und Hunden informiert werden. Meerschweinchen und Zwerghasen in den Wohnungen sind auch in Ordnung und der Quartierfuchs streicht auch regelmässig um die Häuser.

U — Unterhaltungsabende

Gibt es in Kraftwerk1 nicht. Wohl aber Film-Abende, gemeinsame Fussball-WM-Abende, Boule-Abende und Einfach-vor-der-Pantoffelbar-Sitzen-und-Quatschen-Abende. Weitere …-Abende können gerne dazukommen.

V — Velo

Unter Kraftwerk1-BewohnerInnen das mit Abstand verbreitetste Verkehrsmittel (gefolgt von Kinderwagen). Veloständer finden sich rund um Haus A und Haus B3, zudem gibt es drei abschliessbare Veloräume für selten genutzte Velos. In einem der Veloräume stellt die AG «Velobility» eine Pumpstation zur Verfügung.

W — Waschküche

Kein Streit um den Waschküchenschlüssel: Die Waschmaschinen und Wäschetrockner im Waschsalon und in den Waschküchen stehen rund um die Uhr allen zur Verfügung. Dasselbe gilt für die Trocknungsräume und die «Wöschhänki» vor dem Waschsalon beim Haus A.

X — X-beliebige Wohnformen

80 Wohnungen in verschiedenen Grössen von 2 bis 13 Zimmern. In einer 2-Zimmerwohnung kann eine Person alleine wohnen, in der 13-Zimmerwohnung nicht. Denn Kraftwerk1 hat wie viele andere Genossenschaften auch festgelegt, wieviel Wohnraum pro Person zur Verfügung steht.

Z — Zusatz

Wir freuen uns, wenn Kraftwerk1 dich anspricht.